3-Jahres-Insolvenz: Erste Bilanz 2018

Ein Resümee zur Praxis der vorzeitigen Restschuldbefreiung

Restschuldbefreiung

Es war einmal…

 Januar 2018  “Von Gläubigerseite wurde schon frühzeitig die Besorgnis geäußert, dass sich die Halbierung der Wohlverhaltensperiode dramatisch auf die Zahlungsmoral der Schuldner auswirken könnte. Diese Befürchtung nehme ich sehr ernst.” Was die damalige Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mit diesem Satz in ihrer Rede 2011 wirklich sagte, war: Es wird keine allgemeine Verkürzung der Verfahrenszeit geben.[1] Seit dieser Zeit war endgültig klar, dass die Anforderungen an eine schnellere Restschuldbefreiung äußerst hoch sein werden. Dabei sprach man damals noch von einer 25%-Befriedigungsquote. Es war (nur, um das noch einmal ins Gedächtnis zu rufen) damals sehr strittig, ob 25% nicht viel zu hoch sind, weshalb der Gesetzgeber später den “logischen Schritt” vollzog und die Quote mit 35% ansetzte. Aber das ist schnell vergessene Rechtsgeschichte.

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Insolvenzstatistik – zwischen den Zeilen gelesen

Was sich mit der Statistik (nicht) sagen lässt - am Beispiel einer Statistik von 2010

Statistik

 Oktober 2010/ Aktualisiert 2018  Die nachfolgende Statistik des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden zeigt, warum die Entschuldungsverfahren  für Verbraucher (“vereinfachtes Insolvenzverfahren”, “Verbraucherinsolvenz”, “Privatinsolvenz” im Gegensatz zur “Regelinsolvenz”) in der Praxis nicht funktionieren. Allerdings erst auf den zweiten Blick. Ganzen Artikel zeigen